Studentisches Leben


Disziplin

„Ohne das selbstständige Aufarbeiten und Erlernen der Vorlesungsinhalte ist es nicht möglich das tiefere Verständnis der islamischen Lehren wirklich zu ergründen. Daher muss man sich bewusst sein, dass ein Studium der Islamischen Theologie eine besondere Disziplin erfordert. Die traditionellen Diskussionsrunden zur Aufarbeitung der theologischen Studieninhalte sind für uns ein unverzichtbarer Teil des Studiums. Sie stellen für uns eine Notwendigkeit zur gegenseitigen Verfestigung der heiligen Lehren in unseren Herzen dar –sowohl für den Vortragenden als auch für den kritisch Hinterfragenden".  

 

- Yosef S. (Deutsch-Libanese, 22)



Studienreise

„Die jährliche Studienreise in die Islamische Republik Iran gehört zweifelsohne zu den Höhepunkten in unserem Studienalltag. Die Erfahrung in einem anderen Land auf die Studieninhalte zu blicken und von einer neuen Lernatmosphäre zu profitieren, stellen einen Motivationsschub dar und führen zu einem erhöhten Lerneifer und zu noch mehr Spaß und Freude im Studium. Man versucht generell die Zeit intensiver zu nutzen. Die Besuche der heiligen Schreine der Prophetenfamilie sind darüber hinaus spirituelle Höhepunkte, die uns für das ganze Jahr Kraft geben. Aber auch die freizeitlichen Aktivitäten kommen dabei nicht zu kurz. Die Islamische Republik Iran ist ein Land voller kultureller und natürlicher Sehenswürdigkeiten. Die Freiheit, die aus der religiösen Staatsordnung resultiert, ebnet uns Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung, auf die wir in Deutschland so gut wie verzichten müssen, wie bspw. das Schwimmen.“ 

 

- Omid F. (Iraner, 26)


Verpflegung

„Indem wir uns mit jener Nahrung versorgen, die uns der Erhabene, gepriesen sei Er, in seiner Großzügigkeit zur Verfügung gestellt und empfohlen hat, erweisen wir unserem Körper und unserer Seele, welche uns vom erhabenen Herrn treuhänderisch übergeben wurden, Respekt. Ein gesundes Essverhalten ist eine Art unserem gnädigen Schöpfer gegenüber Dankbarkeit zu zollen. Das gemeinsame Essen, worauf an der AIT großen Wert gelegt wird, stärkt die Gemeinschaft, verbindet die Herzen und Seelen und fördert somit unser geistiges und körperliches Wohlbefinden.“

 

- Ammar A. (Spanier, 25 Jahre)


„Mubahathe“

„Eines der wichtigsten Elemente beim Studiums der islamischen Theologie ist die sog. „Mubahatha“, welches so viel wie „Diskussion“ bedeutet. Hierbei diskutiert man miteinander über die Vorlesungsinhalte mit dem Ziel, diese tiefgründiger zu verstehen und sich die Lehren besser einzuprägen. Am effektivsten finde ich die Diskussionsrunde in einer Dreiergruppe, in der mindestens eine Person dabei ist, die den Unterricht gut mitverfolgt und verstanden hat. Dieses traditionelle Lernsystem führt in einer Art und Weise zu einer Einprägung der Studieninhalte, die durch nichts anderes ersetzt werden kann. Daher ist die „Mubahathe“ ein integraler Bestandteil unseres Studienalltags an der AIT.“

 

- Ebutalib E. (Niederländer, 25)


Wahre Freundschaft

„Bevor ich mit dem Studium an der AIT anfing und meine Kommilitonen kennenlernte, kannte ich eine solche Freundschaft und Vertrautheit unter Studenten nicht. Wir haben quasi den gesamten Hochschulalltag miteinander gemein, leben miteinander, essen zusammen, teilen dieselben Freizeitaktivitäten und haben die gleichen Interessen.Es gibt immer jemanden, der ein offenes Ohr für einen hat und mit dem man sprechen kann. Oft tun wir dies bei gemeinsamen Spaziergängen. Wir versuchen einander in jeder Lebenssituation zu unterstützen.“ 

 

- Hassan C. (Deutsch-Libanese, 24)


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